Das Graduiertenkolleg untersucht Wahrheitsproduktion und Wahrheitsdurchsetzung zwischen dem 13. und 17. Jahrhundert. Es analysiert einerseits, wie annehmbar gemacht und durchgesetzt wird, was als wahr gelten und was mithin Sprechen, Denken, Handeln und Entscheiden anleiten soll. Andererseits steht die Frage im Zentrum, wie in Bildern, Theaterstücken und Texten Wahrheitsproduktion beobachtet und reflektiert wird. Dabei verfolgt das Kolleg einen praxeologischen Ansatz, der die Dynamiken komplexer Konstellationen etwa aus menschlichen Akteur:innen, Dingen, Bewegungen und Räumen innerhalb der Wahrheitsproduktion in den Blick nimmt. Mehr…
Neuigkeiten
- Blogbeitrag von Miriam Göldl: „Dafür stehe ich mit meinem Zeichen“In der GRK-Blogreihe „Wahrheitsdinge“ untersucht Miriam Göldl in ihrem Beitrag, wie Meisterzeichen im mittelalterlichen Steinmetzhandwerk genutzt wurden, um Autorität auszuhandeln. Zum Beitrag geht es hier.
- Workshop und Vortrag von Sabine Weber am 21.5.Am 21.5. besucht uns die Sinologin Sabine Weber (Nürnberg-Erlangen). In einem internen Workshop wird das GRK mit ihr die Entwicklung von Praxis- und Empiriedenken in
- Blogbeitrag von Anthea Ziermann: „But may I raise up spirits when I please?“In der GRK-Blogreihe „Wahrheitsdinge“ untersucht Anthea Ziermann in ihrem Beitrag die Prekarität der Aufführung von Magie auf der englischen Bühne der Frühen Neuzeit. Zum Beitrag
- Blogbeitrag von Timm Schmitz: „Männer, die auf Bilder starren“In der GRK-Blogreihe „Wahrheitsdinge“ analysiert Timm Schmitz in seinem Beitrag Galeriegespräche bei Jean Cocteau, Louis Aragon und der Académie Royale de Peinture et de Sculpture.
- Blogbeitrag von Laura Frölich: „Hoc est enim Corpus meum – Hic est enim Calix Sánguinis mei“In der GRK-Blogreihe „Wahrheitsdinge“ widmet sich Laura Frölich in ihrem Beitrag dem Kelch als ,Wahrheitsutensilʻ in der liturgischen Eucharistie und in Abendmahlszenen mittelalterlicher Geistlicher Spiele.
- Blogbeitrag von Mareike Urbanek: „Gesehen, gemessen, gezeichnet“In der GRK-Blogreihe „Wahrheitsdinge“ widmet sich Mareike Urbanek in ihrem Beitrag den Verfahren der Wahrheitsproduktion in sansong-Karten des chosŏn-zeitlichen Korea. Zum Beitrag geht es hier.
