Das Graduiertenkolleg untersucht Wahrheitsproduktion und Wahrheitsdurchsetzung zwischen dem 13. und 17. Jahrhundert. Es analysiert einerseits, wie annehmbar gemacht und durchgesetzt wird, was als wahr gelten und was mithin Sprechen, Denken, Handeln und Entscheiden anleiten soll. Andererseits steht die Frage im Zentrum, wie in Bildern, Theaterstücken und Texten Wahrheitsproduktion beobachtet und reflektiert wird. Dabei verfolgt das Kolleg einen praxeologischen Ansatz, der die Dynamiken komplexer Konstellationen etwa aus menschlichen Akteur:innen, Dingen, Bewegungen und Räumen innerhalb der Wahrheitsproduktion in den Blick nimmt. Mehr…

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